3 MIN. LESEZEIT
Wärme & Wohlbefinden: Warum Saunieren auch im Alter gut tut
Zum Tag der Sauna am 24. September werfen wir einen Blick auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Saunagängen – und wie auch ältere Menschen davon profitieren können, selbst ohne echte Sauna.
Saunieren – mehr als nur Schwitzen
Am 24. September ist wieder Tag der Sauna – ein eher unbekannter, aber wohltuender Anlass, um über Wärme, Entspannung und die Gesundheit zu sprechen. Denn wer regelmäßig in die Sauna geht, weiß: Es tut Körper und Seele gut.
Doch wie sieht das bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen aus?
Ist Saunieren überhaupt noch empfehlenswert? Gibt es Alternativen zur klassischen finnischen Sauna?
Die gute Nachricht: Ja – mit Maß und Anpassung profitieren auch Senior:innen von Wärmebehandlungen.
Die gesundheitlichen Vorteile des Saunierens
Saunagänge wirken sich nachweislich positiv auf viele körperliche Prozesse aus – das gilt auch im fortgeschrittenen Alter, sofern keine Gegenanzeigen bestehen.
- Stärkung des Immunsystems
- Förderung der Durchblutung
- Linderung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden
- Verbesserter Schlaf
- Wohltuend bei Stress und innerer Unruhe
Die Wärme entspannt die Muskulatur, weitet die Blutgefäße und sorgt für eine gute Durchwärmung – was sich gerade bei älteren Menschen positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt.
Worauf man im Alter achten sollte
Nicht jede:r sollte ohne Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt in die Sauna gehen. Folgende Punkte sind wichtig:
Vorsicht bei:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Bluthochdruck
- Atemwegserkrankungen
- akuten Infekten
Wichtig:
- Nie allein saunieren
- Auf langsame Temperaturwechsel achten
- Viel trinken vor und nach dem Saunagang
- Auf ausreichend Ruhezeiten achten
Alternativen zur klassischen Sauna
Nicht jede:r hat eine Sauna im Keller – und nicht alle Pflegebedürftigen können oder dürfen einen Saunagang machen. Aber es gibt Alternativen, die ähnliche Effekte erzielen:
Wärmebäder & Fußbäder
Ein warmes Fußbad mit ätherischen Ölen wirkt entspannend, durchblutungsfördernd und beruhigend – ideal für den Abend.
Wärmflaschen & Kirschkernkissen
Gezielte Wärmebehandlung bei Muskelverspannungen, Rückenschmerzen oder einfach zur Beruhigung.
Aromadampfbäder (inhalieren)
Bei Erkältungsneigung oder zur Entspannung – z. B. mit Kamille, Eukalyptus oder Lavendel.
Wärme schafft Vertrauen – auch in der Pflege
Viele Pflegedienste bieten unterstützende Wärmeanwendungen an – z. B. im Rahmen der Behandlungspflege bei Muskelverspannungen. Wärme wirkt nicht nur physisch, sondern auch emotional. Wer sich gut umsorgt, gewärmt und beachtet fühlt, kann besser entspannen. Deshalb setzen viele professionelle Pflegedienste auf:
- Wärmepflege als ergänzendes Angebot
- Achtsamkeit bei der Körperpflege
- ruhige, schützende Atmosphäre beim Lagern, Waschen oder Betreuen
Denn: Wärme ist Fürsorge.
Fazit: Auch ohne Sauna – Wärme ist Lebensqualität
Zum Tag der Sauna wollen wir nicht (nur) über den Aufguss reden – sondern darüber, wie viel kleine Wärme-Momente im Alltag ausmachen können. Für ältere Menschen, für Pflegebedürftige – und für uns alle.
Ob mit Wärmekissen, Tee, Fußbad oder einem stillen Moment in der Sonne: Wärme schenkt Geborgenheit, Gesundheit und ein Lächeln.
Ein Saunagang entspannt nicht nur, sondern stärkt auch Herz, Kreislauf und Immunsystem. Perfekt, um Stress abzubauen und den Körper widerstandsfähiger zu machen.
Immer beliebter wird auch das Eisbaden – der extreme Kältereiz soll das Immunsystem pushen, Entzündungen hemmen und für einen echten Energiekick sorgen.
Doch Achtung: Eisbaden ist nicht für alle geeignet! Risiken wie Kreislaufbelastung, Unterkühlung oder Herzprobleme dürfen nicht unterschätzt werden.
Ob Hitze oder Kälte – wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und gesundheitsbewusst zu genießen.
Tipp:
Wenn du für dich selbst oder deine pflegebedürftigen Angehörigen passende Wärme-Anwendungen suchst, sprich uns gerne an – wir beraten dich persönlich!
