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Auf dem Bild ist ein Computerbildschirm zu sehen. Auf diesem sieht man eine Röntgen Aufnahme eines Knies. Man sieht den Arm einer Person mit weißem Kittel, die auf die Aufnahme zeigt. Symbolisch für: Knochenmarkgel: Die neue Hoffnung für Knorpelschäden

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16. September 2025

Knochenmarkgel: Die neue Hoffnung für Knorpelschäden

Knorpelschäden und Arthrose sind für viele Menschen eine alltägliche Einschränkung. Doch was wäre, wenn es einen Weg gäbe, sie ohne große Operationen zu behandeln?


Genau hier setzt eine vielversprechende Innovation an, die in Fachkreisen bereits für Aufsehen sorgt: das sogenannte Knochenmarkgel – medizinisch bekannt als ChondroFiller liquid. Als ambulanter Pflegedienst mit Fokus auf ganzheitlicher Betreuung blicken wir beim Pflegedienst Tina regelmäßig über den Tellerrand klassischer Pflegeleistungen hinaus. Denn neue Technologien können in der Nachsorge und Lebensqualität unserer Klienten eine entscheidende Rolle spielen.


Ein innovativer Therapieansatz: Was steckt hinter dem Knochenmarkgel?

ChondroFiller liquid ist ein injizierbares Kollagen-Gel, das gezielt bei Knorpeldefekten zum Einsatz kommt – etwa bei Arthrose, nach Verletzungen oder degenerativen Erkrankungen der Gelenke.

Die Besonderheit:
Dieses Gel wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut in Stuttgart entwickelt und ist bereits seit 2013 CE-zertifiziert. Es zählt also nicht zu den experimentellen Verfahren, sondern hat sich in der Praxis bereits mehrfach bewährt – über 20.000 Behandlungen europaweit sprechen für sich.

Im Unterschied zu klassischen Knorpel-OPs mit langen Rehabilitationszeiten basiert diese Methode auf einem minimal-invasiven Verfahren:

Das Gel wird arthroskopisch, also durch kleinste Hautschnitte, direkt in den Knorpeldefekt eingebracht.

Innerhalb von nur 3 bis 5 Minuten härtet es zu einem stabilen Hydrogel aus.

Es wirkt dabei nicht als "Ersatzmaterial", sondern regt körpereigene Zellen an, in das Gel einzuwandern und natürlichen Knorpel neu zu bilden.

Das macht ChondroFiller vor allem für Patienten interessant, die möglichst schnell wieder mobil sein wollen und für die eine große Operation nicht infrage kommt.


Zwischen Fortschritt und Vorsicht: Was zeigt die aktuelle Forschung?

Die Wissenschaft steht hier keineswegs still. Vielmehr erleben wir eine Phase, in der biologische Gelen zur Knorpelregeneration rasant weiterentwickelt werden.

Ein paar Beispiele:

Die Northwestern University (USA) erforscht derzeit ein selbstauflösendes Polymer-Hyaluronsäure-Gel, das in Tierversuchen bei Schafen nach sechs Monaten den Knorpel vollständig regenerierte – und sich danach rückstandsfrei auflöste.

Das Fraunhofer-Institut IAP entwickelt maßgeschneiderte Knorpelimplantate mit dem 3D-Biodrucker, die mit patienteneigenen Zellen personalisiert werden. Dieses Projekt läuft noch bis 2028, gilt aber als Meilenstein auf dem Weg zur vollständig personalisierten Orthopädie.

Solche Entwicklungen könnten langfristig dazu führen, dass Knorpeldefekte ohne klassische Transplantate oder Prothesen behandelt werden. Doch noch stehen wir am Anfang – viele Verfahren sind bislang nur im Tierversuch oder in frühen Studienphasen.


Die Grenzen nicht vergessen: Realistische Einschätzung statt Hype

Auch wenn Knochenmarkgel und ähnliche Produkte viele Vorteile mitbringen – sie sind kein Allheilmittel.
Denn wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es auch hier Risiken, über die offen gesprochen werden muss:

  • Infektionen an der Einstichstelle
  • Allergische Reaktionen auf das Material
  • Unzureichende Einheilung, wenn die Umgebung des Defekts ungünstig ist
  • Und nicht zuletzt: Kostenfragen, da nicht alle Krankenkassen die Therapie erstatten

Zudem ist ChondroFiller keine Therapie, die jeder Patient automatisch erhält – eine genaue ärztliche Einschätzung ist notwendig, um zu prüfen, ob die individuelle Knorpelschädigung für diesen Ansatz geeignet ist.

Deshalb betonen viele Fachärzte zu Recht: Knochenmarkgel ist eine sinnvolle Ergänzung, aber kein „Wundermittel“. Es ersetzt keine fundierte Diagnose und auch keine sorgfältig geplante Nachsorge.


Unsere Einschätzung beim Pflegedienst Tina: Potenzial mit Verantwortung nutzen

Als ambulanter Pflegedienst begleiten wir Menschen nicht nur bei bestehenden Einschränkungen, sondern auch in der Rehabilitation nach orthopädischen Eingriffen – sei es nach Gelenkoperationen, Arthroskopien oder Knorpeltherapien.

Deshalb beobachten wir die Entwicklungen rund um das Knochenmarkgel mit großem Interesse. Denn minimal-invasive Eingriffe können unseren Klienten:

  • eine kürzere Erholungszeit ermöglichen
  • das Risiko einer Komplikation reduzieren
  • und letztlich den Weg zu einem aktiveren, selbstständigeren Alltag ebnen

Doch dabei gilt für uns immer: Jeder Mensch ist individuell. Und jede Therapie muss es ebenfalls sein.

Daher ist es wichtig, dass neue Verfahren nicht aus Marketinggründen überhöht werden, sondern immer im Gesamtkontext betrachtet werden – medizinisch, pflegerisch und sozial.


Sie brauchen Unterstützung bei Pflege oder Nachsorge?

Ob nach orthopädischen Eingriffen oder bei bestehenden Bewegungseinschränkungen – wir beim Ambulanten Krankenpflegedienst Tina begleiten unsere Klienten mit einem klaren Ziel:
Mobilität erhalten. Selbstständigkeit stärken. Lebensqualität sichern.

Unser Angebot:

Unterstützung bei der postoperativen Versorgung, z. B. nach Arthroskopien oder Gelenkbehandlungen

Hilfe bei der Organisation von Physiotherapie oder ärztlichen Terminen

Pflegeberatung und Begleitung auf dem Weg zurück in den Alltag

Rufen Sie uns an unter 069 98195037 oder schreiben Sie uns über unsere Website – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

Denn eines steht fest: Fortschritt in der Medizin ist nur dann etwas wert, wenn er auch beim Menschen ankommt.


Auf dem Bild ist ein Computerbildschirm zu sehen. Auf diesem sieht man eine Röntgen Aufnahme eines Knies. Man sieht den Arm einer Person mit weißem Kittel, die auf die Aufnahme zeigt. Symbolisch für: Knochenmarkgel: Die neue Hoffnung für Knorpelschäden
Autor
Experte für ambulante Krankenpflege
069 98195037
info@pdtina.de
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